Rückblenden eines erfahrenen Reiters

Flashbacks of a Veteran Rider | Stickman Vinyls

Motorräder gehören seit 35 Jahren zu meinem Leben. Während dieser ganzen Zeit hatte ich einige der besten und schlimmsten (sprich: schmerzhaften) Momente meines Lebens erlebt, die dennoch alle unvergesslich waren. Ich werde oft gefragt, warum ich so leidenschaftlich gerne fahre, und die Antworten weisen meistens auf diese Erinnerungen zurück.

TEIL 1 – FARM FRISCH

Reiten habe ich im reifen Alter von 11 Jahren auf einem Bauernhof gelernt.

Mein Cousin, der damals 15 Jahre alt war, fuhr mit der 1971er Honda C90 seines Vaters um die Farm und in den Wald. Er brachte mir bei, wie man auf demselben Fahrrad fährt, mit ihm als Sozius.

Dieser C90 hatte ein "Wipp" -Gangschaltpedal und ein besonderes Schaltmuster: 1. nach hinten, nach vorne durch Neutral für 2. und 3. drücken.


Eines Tages beschloss ich, das Fahrrad alleine herauszunehmen. Was gab es auf diesem Hof noch zu tun, außer morgens Eier zu sammeln? Immerhin hatte ich schon den Nervenkitzel des Motorradfahrens geschmeckt.

Allerdings hatte ich das Schichtschema vergessen. Ich tippte den Schalthebel nach vorne, nahm an, dass es sich um den ersten handelte, und beschleunigte ihn dann auf der unbefestigten Straße, wobei mein Haar den ganzen Weg nach hinten wehte und das Hemd anhob. Scheune, Ställe und Gehege vergingen wie im Flug.

Geboren, um wild zu sein, Mann! (Ich dachte in einer Art Dennis Hopper)

Zeit für den zweiten Gang. Ich trat (ja, trat) vor Aufregung gegen den hinteren Teil des Schalthebels, um mehr Geschwindigkeit zu erzielen. Anstatt schneller zu fahren, ging der Motor BRRRRRRRRAAAM und das Motorrad fühlte sich an, als würde es gegen eine unsichtbare Mauer stoßen. Das Hinterrad blockierte sofort fest und überholte das Vorderrad auf der rechten Seite. Ich saß einfach nur verwirrt auf dem Fahrrad, während es auf die Kieselsteine und roten Schmutz fiel. SKKKKRRRRIIIISSSHHH!

Ich war in eine rote Wolke gehüllt, mein linkes Bein war unter dem Fahrrad festgeklemmt. Und Dreck ist alles andere als lecker, das versichere ich Ihnen. Ich begann durch den Nebel Geschrei zu hören, das lauteste war das meiner Eltern.

Meine Verwandten brachten mich hinein, um aufzuräumen. Ich war von Kopf bis Fuß mit rotem Schmutz bedeckt, unterbrochen von Kratzern, aus denen entweder klebrige Flüssigkeit oder Blut sickerten, und sah aus wie eine magere Version von The Thing from the Fantastic Four.

Es gab drei Erkenntnisse aus dieser einen Erfahrung: A) Stellen Sie sicher, dass Sie vollständig wissen, wie man ein Motorrad bedient, bevor Sie es fahren
B) Abstürzen macht keinen Spaß, und
C) Diese hoffrischen Eier waren lecker.

  |  

Mehr Posts